Seeds/Hanfsamen waren immer begehrt und werden es immer bleiben


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Seeds - Hanfsamen – Was man darüber wissen sollte

Beim Stichwort Hanf haben die meisten Menschen sofort den Gedanken an das Rauschmittel Cannabis im Hinterkopf. Aber die Einschränkung darauf wird den zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten dieser Nutzpflanze nicht gerecht. Von den Blättern über die Fasern der Stiele bis hin zum Hanfsamen, auf Neudeutsch auch Seed genannt, lassen sich alle Bestandteile des Hanfs verwerten.

 

Warum Seed für Hanf in der Vergangenheit begehrt war

In der Historie wurde Hanfsamen vor allem von den Heilern gehütet wie ein Schatz. Sie konnten aus den selbst aus Samen gezüchteten Pflanzen Extrakte herstellen, die zur Behandlung von Schmerzen, Rheuma und Malaria dienten. Historiker gehen davon aus, dass diese Wirkstoffe bereits mehr als zwei Jahrtausende vor Beginn der Christlichen Zeitrechnung zum Einsatz kamen.

Auch im alten Griechenland und Ägypten wusste man Hanf sehr zu schätzen. Aus den Fasern der Pflanze ließ sich sehr robuste Kleidung herstellen. Später wurde erkannt, dass die enorme Widerstandskraft der Fasern auch beim Bau von Waffen, wie dem Langbogen, entscheidende Vorteile bot. Ohne Hanfsamen und die Möglichkeit, daraus Pflanzen gezielt zu züchten, wäre auch die rasante Entwicklung der Schifffahrt unmöglich gewesen. Bei der Widerstandskraft gegenüber Wasser konnten weder die Fasern von Flachs noch Baumwolle mithalten. Zentrum des Handels mit Seed war lange Zeit Venedig. Die italienische Hafenstadt galt noch dazu als eine Hochburg der Seilerei.

 

Die Vorteile der direkten Verwendung der Hanfsamen

Der Samen von Hanf wird heute als Ergänzung von Futtermitteln verwendet. Die Cannabinoide, die als Rauschmittel gelten, sind lediglich im Harz der Hanfpflanzen enthalten. Im Seed sind diese nicht anzutreffen. Im Hanfsamen ist reichlich Fett enthalten, was dafür sorgt, dass Jungtiere, die derartige Futtermischungen erhalten, sehr schnell wachsen.

Aus dem Seed des Hanfs kann auch Öl gewonnen werden. Es beinhaltet Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure und Palmitinsäure und lässt sich vielfältig einsetzen. In der Küche dient das Öl aus Hanfsamen zur Zubereitung von Brotaufstrichen, Marinaden und Saucen. Lediglich als Brat- oder Frittierfett ist Hanföl ungeeignet. In der Kosmetikindustrie wird Öl aus den Seeds des Hanfs bei der Herstellung von Seifen, Massageölen und Cremes eingesetzt.

 

Was bieten Hanfsamen dem menschlichen Stoffwechsel?

Um den Organismus gesund zu halten, benötigt der Mensch mehr als zwanzig verschiedene Aminosäuren, von denen er gerade einmal etwas mehr als die Hälfte selbst produzieren kann. Die fehlenden Arten müssen über eine vernünftige Ernährung zugeführt werden. Hier ist Hanfsamen deshalb anzuraten, weil er sämtliche dieser fehlenden Aminosäuren enthält. Das Protein der Hanfsamen kann sogar deutlich besser verstoffwechselt werden als das Protein der beliebten Sojapflanze. Außerdem ist das Protein der Samen des Hanfs einem Protein des menschlichen Bluts sehr ähnlich.

 

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